Title: Die unterschätzten Langzeitfolgen des Schnarchens
Published: 9. Januar 2019
Last modified: 7. Februar 2024

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# Die unterschätzten Langzeitfolgen des Schnarchens

 Veröffentlicht am 9. Januar 20197. Februar 2024

Schnarchen ist doch im Grunde eine harmlose Angelegenheit, oder? Es ist zwar lästig
für den Partner, aber es ist nicht wirklich gefährlich, richtig?

Das stimmt, wenn das Schnarchen nur ausnahmsweise auftritt, zum Beispiel bei einer
akut verstopften Nase. Dann gibt es in der Regel tatsächlich keinen Grund zur Sorge.
Mit der Erkältung verschwindet auch das Schnarchen wieder. Bei einem **chronischen
und intensiveren Schnarchen** sieht die Sache aber anders aus.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche **gefährlichen Langzeitfolgen** chronisches
Schnarchen mit einer verminderten **Sauerstoffversorgung** haben kann und wie eine
Schnarchtherapie in unserer Zahnarztpraxis den Ursachen entgegenwirken kann.

![Schlafapnoe behandeln in Leonberg](https://23973-neu.wd50.extern.regiohelden.de/
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## Schlafapnoe-Syndrom: Wenn Schnarchen zu ernsten Atemaussetzern führt

Je nachdem, wodurch ein häufig **wiederkehrendes** oder **permanentes Schnarchen**(
im Fachjargon: Rhonchopathie) verursacht wird, unterscheidet man nasale Schnarcher,
Zungenschnarcher, Rachenschnarcher oder Mundschnarcher.

Ob das Schnarchen nun aber wegen einer verengten Nasenscheidewand oder aufgrund 
einer Engstelle im Rachen entsteht: Es ist immer mit einer **Einschränkung des Atemvorgangs**
verbunden. Diese Einschränkung kann von „kaum spürbar“ bis hin zu „sehr stark“ reichen.
Bei intensivem Schnarchen mit **verminderter Sauerstoffversorgung** spricht man 
vom obstruktiven Schnarchen.

Wenn das Schnarchen sogar mit **nächtlichen Atemaussetzern** einhergeht, sprechen
Mediziner vom Schlafapnoe-Syndrom, das wiederum in verschiedene Schweregrade unterteilt
wird. Abhängig von der Dauer der Atemaussetzer können die Betroffenen kurz aufwachen,
weil der Körper aufgrund der Atemnot in einen Alarmmodus umschaltet.

Ein Ersticken wird dadurch verhindert. Allerdings führen die nächtlichen Atemaussetzer
zu einer verminderten Sauerstoffversorgung und der innere Alarm zu einer vermehrten
Ausschüttung von Stresshormonen. Der Schlaf ist viel zu **unruhig** und zu **oberflächlich**,
um ausreichend erholsam zu sein.

Das Resultat: Der Betroffene ist am nächsten Morgen **unausgeschlafen und gereizt**.
Zusätzlich kann sich tagsüber eine intensive Müdigkeit einstellen, die in bestimmten
Situationen des Alltags mitunter gefährlich werden kann.

Bleibt ein Schlafapnoe-Syndrom für längere Zeit unbehandelt, erhöht sich unweigerlich
auch das Risiko für gravierende Langzeitfolgen. Dazu gehören Erkrankungen wie:

 * Depression
 * Bluthochdruck
 * Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu akuten Herzereignissen (v.a. Herzinfarkt)
 * Schlaganfall
 * Stressbedingte Erkrankungen wie Tinnitus oder Magengeschwür
 * Typ-2-Diabetes
 * Erektile Dysfunktion (Impotenz)

## Das beste Mittel gegen Langzeitfolgen: Schnarchen frühzeitig gezielt behandeln

Abhängig von der **Ursache** und dem **Schweregrad** stehen zur Behandlung einer**
Rhonchopathie** und eines Schlafapnoe-Syndroms unterschiedliche konservative und
chirurgische Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung. Weil ein operativer Eingriff immer
mit einem Risiko verbunden ist, sollten zunächst die Optionen der konservativen 
Therapie besprochen werden.

Liegt die Ursache in einer Einengung des Rachenraumes, kann eine sogenannte **Protrusionsschiene**
helfen. Solche individuell für den Patienten angefertigten Schienen werden nachts
im Mund getragen und korrigieren gezielt die Stellung des Unterkiefers.

Dadurch kann einer mechanisch bedingten Verengung des Rachenraums wirksam gegengesteuert
werden, sodass ein freies Atmen wieder möglich ist. Wir bieten wir diese [Schienentherapie in Leonberg](https://www.zahnarztpraxis-in-leonberg.de/schnarchtherapie/?output_format=md)
an und informieren Sie gerne darüber!

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