Title: Glossar
Published: 29. November 2021
Last modified: 17. September 2024

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# Glossar

## A

### Abutment

Das Abutment ist ein** Verbindungselement**, welches das **Zahnimplantat** und die**
prothetische Versorgung** miteinander verankert. Zuerst wird das Implantat als Ersatz
für die Zahnwurzel eingesetzt. Ist der erste Schritt verheilt, wird das Abutment
ergänzt, das auch als Pfosten bezeichnet wird. Dieses verbindet das Implantat anschließend
mit der Brücke, Krone oder Prothese. Auf diese Weise unterscheidet sich der Zahn
nicht mehr von der Funktion natürlicher Zähne.

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## B

### Biopsie

Bei einer Biopsie wird **lebendes Gewebe entnommen**, um dieses zu untersuchen und
die Ursache einer Erkrankung im Labor festzustellen. In der Regel erfolgt sie nach
einer** lokalen Betäubung**. Der Zahnarzt oder die Ärztin verwendet eine Stanze 
oder ein Skalpell und entfernt 5 bis 10 mm Gewebe aus der Mundschleimhaut. Dieses
wird konserviert und im Labor auf **Krankheitserreger** und** Zellveränderungen 
untersucht**. So kann die passende Behandlung des Problems gefunden werden. Die 
Wunde, die durch die Entnahme entstanden ist, verheilt meistens schnell und schmerzlos.

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## C

### CAD/CAM

Das CAD/CAM-Verfahren wird in der Zahnmedizin verwendet, um **virtuelle Modelle**
vom Gebiss des Patienten oder der Patientin darzustellen. Eine Kamera wird im Mund-
Rachenraum bewegt und kreiert automatisiert ein digitales Modell davon. Damit wird
die **Planung und Modellierung eines Zahnersatzes** erleichtert, wodurch auf gewöhnliche
Abformmaßnahmen verzichtet werden kann. Der Zahnersatz oder die Krone wird anschließend
von einer **Dreiachsen-Fräsmaschine** aus einem Keramikblock gefertigt und kann 
noch in derselben Behandlung vom Zahnarzt oder der -ärztin eingesetzt werden. Das
Verfahren sorgt für eine optimale Effizienz der Zeitnutzung, da das Präparat **direkt
in der Praxis hergestellt** werden kann.

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## D

### Dämmerschlaf

Unter Dämmerschlaf versteht man in der medizinischen Fachsprache die Zwischenstufe
zwischen der örtlichen Betäubung und herkömmlichen Vollnarkose. Dabei wird dem Patienten
oder der Patientin **intravenös ein** **Schlafmittel** verabreicht, was zu einer
Art **Halbschlaf** führt.

Der Patient oder die Patientin ist während der Behandlung bedingt ansprechbar, dennoch
erlebt er oder sie keine lauten Geräusche des Bohrers oder anderen unangenehmen 
Behandlungsmaßnahmen. Dadurch wird die narkotisierte Behandlung **vollkommen entspannt**
wahrgenommen. Der Patient oder die Patientin muss weder beatmet werden, noch besteht
eine Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems.

Der Dämmerschlaf ist vor allem **für Patienten und Patientinnen **geeignet, die **
Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung** haben, geistig eingeschränkt sind oder
einen starken Würgereiz besitzen.

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## E

### Endodontie 

Endodontie ist auch unter dem Begriff Endodontologie bekannt und ist ein Fachgebiet
innerhalb der Zahnheilkunde. Die Endodontie beschäftigt sich **mit dem Zahninneren**,
der sogenannten Pulpa, die im Wurzelkanal liegt und dem Zahnbein, das auch Dentin
genannt wird. Im Rahmen der Endodontie werden Erkrankungen des Zahninneren behandelt,
zum Beispiel im Rahmen einer **Wurzelbehandlung **oder einer **Wurzelspitzenresektion**.

Entzündungen im Zahninneren können **durch Kariesbakterien** entstehen oder in Folge
eines Unfalls auftreten. In der Regel kommt es dabei zu starken Schmerzen. Behandlungsmaßnahmen
im Zuge der Endodontie verfolgen stets das Ziel, den **betroffenen Zahn zu erhalten**,
auch wenn dieser möglicherweise bereits abgestorben oder stark entzündet ist.

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## F

### Fluorid 

Bakterien im Mundraum wandeln Zucker in Säure um, die wiederum den Zahnschmelz angreift
und das Risiko für Karies erhöht. In der Zahnheilkunde werden Fluoride zur **Vorbeugung
von Karies **eingesetzt, da sie die Zähne bei der Remineralisation unterstützen 
und sie so beständig gegen Säureangriffe machen. Direkt aufgetragenes Fluor kann
eine **besonders hohe Schutzwirkung** entfalten, da es auf den Zähnen **wie ein 
Schutzfilm** wirkt.

Die Fluoridierung ist beispielsweise Bestandteil der** professionellen Zahnreinigung**.
Außerdem können Sie zu fluoridhaltigen Zahncremes greifen, wobei Fluorid in einem
Großteil der Zahncreme und auch in Mundspülungen enthalten ist. Außerdem empfehlen
Zahnärztinnen und Zahnärzte für Kinder bereits** mit Durchbruch der Milchzähne**
eine Zahnpasta mit 500 ppm Fluorid zu verwenden.

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## G

### Gingivitis

Gingivitis bezeichnet eine Zahnfleischentzündung. Eine Gingivitis erkennen Sie in
der Regel an Symptomen wie** Rötungen und Schwellungen des Zahnfleisches**. Auch
Blutungen, beispielsweise beim Zähneputzen, und ein auffälliger Mundgeruch sind 
charakteristische Symptome. Zahnfleischentzündungen gehören zu den **häufigsten 
Erkrankungen im Mundraum** und werden häufig durch bakterielle Beläge ausgelöst.

Die Hauptursache für Gingivitis ist eine** mangelhafte Zahnhygiene**. Im Umkehrschluss
können Sie einer Zahnfleischentzündung mit regelmäßigem Zähneputzen, einer **gründlichen
Säuberung** der Zahnzwischenräume und Prophylaxen wie einer professionellen Zahnreinigung
vorbeugen.

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## H

### Heil- und Kostenplan

Der Heil- und Kostenplan, kurz HKP, schlüsselt Ihnen alle Kosten auf, die im Rahmen
einer** zahnärztlichen Behandlung **auf Sie zukommen. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt
hält im HKP fest, welche Zähne behandelt werden müssen, welche Leistungen von der
Krankenkasse getragen werden und welche Maßnahmen im Rahmen der Therapie umgesetzt
werden sollen. Außerdem findet sich im Heil- und Kostenplan eine **Schätzung der
bevorstehenden Kosten**, die allerdings so genau wie möglich erfolgen muss. 

Der HKP wird zusammen mit Ihrem Bonusheft bei Ihrer **Krankenkasse eingereicht**.
Diese überprüft im Anschluss die Möglichkeiten eines Zuschusses und **berechnet 
den Festzuschuss**. Daraus resultiert der Anteil, den Sie gegebenenfalls selbst 
für die Behandlung tragen müssen. 

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## I

### Implantat

Zahnimplantate sind im Grunde **künstliche Zahnwurzeln**, die **fest in den Kiefer
eingesetzt **werden. Anschließend verwachsen sie mit dem Kieferknochen und dienen
zur** Befestigung von Zahnersatz** in Form von Prothesen, Brücken oder einzelnen
künstlichen Zähnen. Dabei kann der Zahnersatz sowohl fest auf einem oder mehreren
Implantaten befestigt werden als auch herausnehmbar gestaltet sein. 
Mit einer**
langen Lebensdauer **von mehreren Jahrzehnten sind Zahnimplantate eine langfristige
Investition. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich der Zahnersatz sehr natürlich
anfühlt. Allerdings dauert es **drei bis sechs Monate**, bis die künstliche Zahnwurzel
fest eingewachsen ist und belastet werden kann.

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## J

### Jochbeinimplantat

Wie der Name bereits vermuten lässt, werden Jochbeinimplantate nicht im Oberkiefer,
sondern **im Jochbeinknochen (Os zygomaticum) verankert**. Die sogenannten Zygoma-
Implantate sind eine gute Wahl, wenn Patienten und Patientinnen auf die mit einem
Knochenaufbau einhergehende Wartezeit verzichten möchten oder der **Kieferknochen
schon zu weit zurückgegangen oder porös** ist. 

Da das Einsetzen von Jochbeinimplantaten deutlich** aufwendiger als das normaler
Zahnimplantate** ist, sind diese auch teurer. Je nach Umfang des Eingriffs reicht
eine lokale Betäubung nicht aus und die Operation wird unter **Vollnarkose** durchgeführt.
Dabei ist eine **detaillierte Planung** erforderlich, um Verletzungen an den empfindlichen
Gesichtsnerven zu vermeiden.

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## K

### Keramikimplantat

Neben Zahnimplantaten aus Titan gibt es auch Modelle aus Keramik, genauer gesagt
aus **Zirkondioxid**. Sie sind nicht nur uneingeschränkt verträglich und allergiefrei,
sondern kommen mit ihrer **hellen Farbe **auch natürlichen Zähnen am nächsten. Das
ist besonders dann von Vorteil, wenn Menschen ein sehr dünnes Zahnfleisch haben,
durch das die silberfarbenen Titanimplantate durchscheinen können. Außerdem lagert
sich auf der glatten Keramik **weniger Plaque** an, was Zahnfleischentzündungen 
vorbeugt.

Keramikimplantate haben aber auch einige Nachteile: Das Material ist einerseits **
teurer als Titan**. Andererseits **verwächst es auch langsamer mit dem Kieferknochen**,
sodass die Wartezeit bis zum fertigen Zahnersatz länger ist. In Sachen Haltbarkeit
liegen für Keramikimplantate noch keine ausführlichen Studien vor.

### Kieferchirurgie

Das Fachgebiet der Kieferchirurgie befasst sich mit der **Diagnostik, Therapie und
Prävention** von Erkrankungen und Fehlbildungen der **Zähne, Mundhöhle und des Kiefers**.
Fachärzte und Fachärztinnen auf diesem Gebiet benötigen sowohl ein Studium der Human-
als auch der Zahnmedizin. Außerdem müssen sie eine **fünfjährige Facharztweiterbildung**
absolvieren. 

Die Kieferchirurgie ist der richtige Ansprechpartner, wenn Mund, Kiefer oder Gesicht
durch einen Unfall, Erkrankungen oder Fehlbildungen ihre **Funktion nicht mehr richtig
erfüllen **können. Auch wenn Menschen mit ihrem Erscheinungsbild in diesem Bereich
nicht zufrieden sind, kann ein **kieferchirurgischer Eingriff** Abhilfe schaffen.
Zudem gehört das **Einsetzen von Implantaten** als Grundlage für langlebigen und
komfortablen Zahnersatz zu den Aufgaben der Kieferchirurgie.

### Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie ist das **Teilgebiet der Zahnmedizin**, das für das **Erkennen
und Behandeln von Zahn- und Kieferfehlstellungen** zuständig ist. Es spielen hierbei
sowohl funktionelle als auch** ästhetische Aspekte** eine Rolle. Von den gesetzlichen
Krankenkassen werden in der Regel aber nur Erstere als Grund für eine Behandlung
anerkannt.

**Fehlbildungen und Fehlstellungen** von einzelnen Zähnen, ganzen Zahnreihen oder
Ober- und Unterkiefer führen oft vor allem **langfristig zu Problemen**: Die Zähne
lassen sich schwerer putzen, nutzen sich an einigen Stellen schneller ab und fallen
dadurch schneller aus. Kieferorthopädische Behandlungen dienen also oftmals der **
Vorsorge anderer Erkrankungen**.

### Knochenaufbau

Ist der Kieferknochen nicht dick und hoch genug, muss **vor dem Einsetzen von Zahnimplantaten**
ein Knochenaufbau erfolgen. Der Fachbegriff dafür lautet “Augmentation”. Es gibt
verschiedene Methoden für den Knochenaufbau. Im Oberkiefer wird häufig der sogenannte**
Sinuslift** genutzt. Ansonsten kann der Kieferknochen gespreizt und **in den entstehenden
Spalt Knochenmaterial eingebracht **werden, das anschließend von Knochen durchzogen
wird. 

Infrage dafür kommt **körpereigenes Material aus dem hinteren Kiefer oder dem Beckenkamm**.
Es gibt mittlerweile aber auch **synthetisches Knochenersatzmaterial**. Egal womit
der Spalt gefüllt wird, bis der Knochen sich vergrößert hat -bis dieses vollständig
durch körpereigenen Knochen ersetzt ist, dauert es etwa **neun bis zwölf Monate**.

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## L

### Lokalanästhesie

Lokalanästhesie ist ein Verfahren, das zur vorübergehenden **Ausschaltung von Schmerzempfindungen**
in einem **spezifischen Bereich** des Körpers eingesetzt wird. Durch die Injektion
eines Lokalanästhetikums direkt in das Gewebe oder in die Nähe eines Nervs wird 
die Schmerzleitung blockiert. Dieses Verfahren ermöglicht es, chirurgische oder 
zahnmedizinische Eingriffe ohne Schmerzen durchzuführen. Die Wirkung tritt schnell
ein und ist auf den Behandlungsort begrenzt.

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## M

### Mundhygiene

Mundhygiene ist die Grundlage für gesunde Zähne und Zahnfleisch. Sie umfasst Maßnahmen
wie **regelmäßiges Zähneputzen**, die Verwendung von **Zahnseide **und **Mundspülungen**.
Eine gute Mundhygiene dient der [Prophylaxe](https://www.zahnarztpraxis-in-leonberg.de/prophylaxe-vorbeugung/)
und beugt der Entstehung von Karies, Zahnfleischerkrankungen und schlechtem Atem
vor. Zudem spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung der natürlichen
Zähne und der allgemeinen Gesundheit.

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## N

### Narkose

Narkose, auch als Allgemeinanästhesie bekannt, ist ein medizinisches Verfahren zur
Erzeugung eines bewusstseins- und schmerzlosen Zustands **während chirurgischer 
Eingriffe**. Durch die Verabreichung von Anästhetika wird der Patient bzw. die Patientin
in einen **schlafähnlichen Zustand** versetzt, in dem er bzw. sie **keine Schmerzen**
empfindet. Die Überwachung der Vitalfunktionen ist während der Narkose von höchster
Wichtigkeit, um die Sicherheit des Patienten bzw. der Patientin zu gewährleisten.

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## O

### OPG (Orthopantomogramm)

Das OPG, oder Orthopantomogramm, ist eine **spezielle Röntgenaufnahme**, die einen
panoramischen Überblick über den **gesamten Kieferbereich** bietet. Diese Aufnahme
ist besonders wertvoll für die Diagnose von Zahn- und Kiefererkrankungen, da sie
eine vollständige Ansicht von Ober- und Unterkiefer inklusive aller Zähne ermöglicht.
OPGs werden häufig in der Zahnmedizin zur Planung von Behandlungen, wie z. B. Implantaten,
verwendet.

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## P

### Parodontitis

Parodontitis ist eine **ernsthafte, entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats**,
die unbehandelt zum Zahnverlust führen kann. Die Erkrankung wird durch bakterielle
Beläge auf den Zähnen verursacht, die eine Entzündung des Zahnfleisches und den 
Abbau des Kieferknochens zur Folge haben. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung
durch professionelle Zahnreinigung und gegebenenfalls chirurgische Maßnahmen sind
entscheidend, um die Ausbreitung der Parodontitis zu stoppen.

### Prothetik

Die Prothetik ist ein Bereich der Zahnmedizin, der sich mit dem** Ersatz fehlender
Zähne** durch künstliche Strukturen beschäftigt. Dazu gehören Lösungen wie **Brücken,
Kronen, Teil- und Vollprothesen sowie Implantate**. Ziel der prothetischen Versorgung
ist es, die Funktion und Ästhetik des Gebisses zu restaurieren und somit die Lebensqualität
des Patienten bzw. der Patientin zu verbessern.

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## Q

### Quarantänezeit

Die Quarantänezeit bezeichnet den Zeitraum **nach der Insertion eines Zahnimplantats**,
in dem dieses **vor Belastung geschützt** werden muss, um eine erfolgreiche Einheilung
zu gewährleisten. Diese Phase ist entscheidend für die Osseointegration, den Prozess,
bei dem das Implantat mit dem Knochen verwächst. Die Dauer der Quarantänezeit kann
variieren, ist jedoch für die Langlebigkeit und Funktionalität des Implantats von
großer Bedeutung.

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## R

### Röntgentechnik

Die Röntgentechnik ist ein Verfahren, das in der Zahnmedizin verwendet wird, um **
detaillierte Bilder der Zähne, Kieferknochen und umliegenden Strukturen** zu erstellen.
Dabei werden Röntgenstrahlen durch den Körper gesendet, die von den verschiedenen
Geweben unterschiedlich stark absorbiert werden. Auf diese Weise können Zahnärzte
und -ärztinnen Karies, Knochenschwund, Abszesse und andere Anomalien erkennen und
gezielte Behandlungspläne erstellen.

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## S

### Sinuslift

Der Sinuslift, auch Sinusbodenaugmentation genannt, ist ein **chirurgischer Eingriff**,
der vor allem bei Patienten und Patientinnen durchgeführt wird, die ein **Zahnimplantat
im Oberkiefer** benötigen. Dabei wird der Sinusboden, der Boden der Kieferhöhle,
angehoben, um Platz für zusätzliches Knochenmaterial zu schaffen. 

Diese Technik wird angewendet, wenn nicht genügend Knochenmaterial vorhanden ist,
um ein Implantat sicher zu verankern. Der Sinuslift verbessert die Stabilität und
Langlebigkeit von Zahnimplantaten.

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## T

### Titan

Titan ist ein Metall, das in der Zahnmedizin häufig verwendet wird, insbesondere
bei **Zahnimplantaten**. Es zeichnet sich durch seine **hohe Biokompatibilität**
aus, das heißt, es wird vom menschlichen Körper gut vertragen und verursacht selten
allergische Reaktionen. Titan ist außerdem sehr robust und langlebig, was es ideal
für dauerhafte zahnmedizinische Anwendungen macht. Dank dieser Eigenschaften kann
es sicher und stabil in den Kieferknochen integriert werden.

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## U

### Überkronung

Bei der Überkronung wird eine **Zahnkrone** über einen **beschädigten oder stark
abgenutzten Zahn** gesetzt, um dessen Form, Größe, Festigkeit und Aussehen wiederherzustellen.
Kronen können aus verschiedenen Materialien wie Keramik, Metall oder einer Kombination
beider bestehen. Sie bieten eine dauerhafte Lösung, um die Funktionalität und Ästhetik
des Zahns zu verbessern und weiterem Verfall vorzubeugen.

### Unterfütterung

Die Unterfütterung ist ein Verfahren, das bei **herausnehmbaren Prothesen** angewendet
wird, um deren **Passgenauigkeit** und **Komfort** zu verbessern. Mit der Zeit kann
sich der Kieferknochen verändern, wodurch die Prothese locker wird. Bei der Unterfütterung
wird das Prothesenmaterial an der Innenseite erneuert oder ergänzt, um wieder einen
festen Sitz zu gewährleisten. Dies erhöht den Tragekomfort und die Funktionalität
der Prothese erheblich.

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## V

### Veneers

Veneers sind dünne **Verblendschalen** aus Keramik oder Kunststoff, die auf die **
Vorderseite der Zähne** geklebt werden, um ästhetische Korrekturen vorzunehmen. 
Sie werden verwendet, um Zahnverfärbungen, kleine Fehlstellungen, Lücken und abgebrochene
Zähne zu verdecken. Veneers bieten eine minimalinvasive Möglichkeit, das Erscheinungsbild
der Zähne zu verbessern und ein strahlendes Lächeln zu erreichen.

### Vollkeramikimplantat

Ein Vollkeramikimplantat ist ein Zahnimplantat, das im Gegensatz zu den üblichen
Titanimplantaten **vollständig aus Keramik** besteht. Keramikimplantate bieten eine
hohe Ästhetik, da sie **zahnfarben** und somit **nahezu unsichtbar** sind. Zudem
sind sie biokompatibel und hypoallergen und eignen sich so besonders für Patienten
und Patientinnen, die unverträglich auf Metall reagieren.

Vollkeramikimplantate zeichnen sich durch ihre Festigkeit und ihr natürliches Aussehen
aus und bieten eine hervorragende Lösung für eine langlebige Zahnrekonstruktion.

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## W

### Weisheitszahn

Weisheitszähne sind die **dritten Molaren** im menschlichen Gebiss und erscheinen
in der Regel zwischen dem** 17. und 25. Lebensjahr. **Da sie die letzten Zähne sind,
die im Kiefer durchbrechen können, haben sie oft nicht genug Platz, um vollständig
und korrekt zu wachsen. Dies kann zu einer Vielzahl von Problemen führen, darunter
etwa Zahnfehlstellungen, Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen.

In vielen Fällen ist es daher notwendig, die **Weisheitszähne zu entfernen,** um
solche Komplikationen zu vermeiden. Der Eingriff erfolgt normalerweise unter örtlicher
Betäubung und kann, je nach Lage der Zähne, mehr oder weniger komplex sein. Nach
der Extraktion ist zudem eine** **sorgfältige Nachsorge erforderlich,** **um die
Wundheilung zu fördern und das Risiko von Infektionen zu minimieren. In einigen 
wenigen Fällen kann es aber auch sein, dass die Weisheitszähne sich perfekt in den
Kiefer integrieren oder gar nicht mehr vorhanden sind.

### Wundheilung

Die Wundheilung ist ein wesentlicher Prozess nach zahnmedizinischen Eingriffen wie
etwa der Extraktion von Weisheitszähnen oder der Implantation von Zahnimplantaten.
Dieser Prozess **verläuft in mehreren Phasen:** Zunächst tritt die Entzündungsphase
ein, bei der das Immunsystem auf die Verletzung reagiert und die Heilung einleitet.
Darauf folgt die Granulationsphase, in der neues Gewebe gebildet wird, und schließlich
die Epithelisierungsphase, in der sich die Wunde vollständig schließt.

Für eine erfolgreiche Wundheilung sind daher eine **gute Mundhygiene **und die Einhaltung
der Anweisungen des Zahnarztes oder der Zahnärztin unerlässlich. Dies kann das Spülen
mit antiseptischen Lösungen, das** **Vermeiden bestimmter Lebensmittel und Aktivitäten****
sowie regelmäßige Kontrollbesuche umfassen. Eine gute Wundheilung ist auch entscheidend,
um Komplikationen zu vermeiden und eine schnelle Genesung zu fördern.

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## X

### Xenograft

Ein Xenograft ist ein **knochenersetzendes Material**, das aus tierischem Gewebe
gewonnen wird und in der Zahnmedizin häufig bei Knochenaufbauverfahren verwendet
wird. Dieses Verfahren wird insbesondere dann eingesetzt, wenn der Kieferknochen
aufgrund von Zahnverlust, Parodontitis oder anderen Erkrankungen nicht ausreichend
Substanz aufweist, um ein Zahnimplantat sicher zu tragen.

Xenografts werden daher aufbereitet, um die** Risiken von Abstoßungsreaktionen zu
minimieren **und die Integration des Materials in den Kieferknochen zu fördern. 
Diese Materialien bieten eine stabile Grundlage für Zahnimplantate und helfen dabei,
die ursprüngliche Knochensubstanz wiederherzustellen, was für den langfristigen 
Erfolg von Zahnimplantaten von großer Bedeutung ist.

### Yogeshwar-Implantat

Das Yogeshwar-Implantat ist eine** spezielle Form des Zahnimplantats**, benannt 
nach seinem Entwickler. Es zeichnet sich durch seine innovative Struktur und Materialbeschaffenheit
aus, die eine besonders gute Einheilung im Kieferknochen ermöglicht. Diese Implantate
sind so konzipiert, dass sie auch bei Patienten und Patientinnen mit eingeschränktem
Knochenangebot oder speziellen anatomischen Herausforderungen eingesetzt werden 
können.

Die **besondere Form und das Material **des Yogeshwar-Implantats fördern eine schnelle
und sichere Osseointegration, also die Verwachsung des Implantats mit dem Kieferknochen.
Dies macht es zu einer guten Wahl für Patientinnen und Patienten, die möglicherweise
Schwierigkeiten mit herkömmlichen Implantaten haben. Unsere Zahnarztpraxis Dr. Milan
Lecic berät Sie gerne, ob dieses Implantat für Sie geeignet ist.

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## Z

### Zahnaufhellung

Die Zahnaufhellung, auch bekannt als Bleaching, ist ein kosmetisches Verfahren, 
das darauf abzielt, die** Zähne aufzuhellen und Verfärbungen zu entfernen**. Diese
Verfärbungen können etwa durch den Konsum von Kaffee, Tee, Rotwein, Tabak oder durch
natürliche Alterungsprozesse entstehen. Bei der Zahnaufhellung werden daher spezielle
Bleachingmittel verwendet, die den** **Zahnschmelz durchdringen und die Farbstoffe
in den Zähnen auflösen.

Es gibt verschiedene Methoden der Zahnaufhellung, darunter **In-Office-Bleaching,**
das in der Zahnarztpraxis durchgeführt wird, und** Home-Bleaching**, bei dem der
Patient oder die Patientin spezielle Schienen und Bleachinggels zu Hause verwendet.
Das In-Office-Bleaching bietet den Vorteil einer schnelleren und oft intensiveren
Aufhellung, da stärkere Wirkstoffe unter professioneller Aufsicht verwendet werden
können. Wir empfehlen, die Zahnaufhellung stets unter zahnärztlicher Aufsicht durchführen
zu lassen, um Risiken für Zahnschmelz und Zahnfleisch zu minimieren.

### Zahnfleischtransplantation

Die Zahnfleischtransplantation ist ein chirurgischer Eingriff, der zur **Behandlung
von Zahnfleischrückgang** eingesetzt wird. Zahnfleischrückgang kann zum Beispiel
durch Parodontitis, traumatische Zahnbürsttechniken oder genetische Veranlagung 
verursacht werden und führt dazu, dass die empfindlichen Zahnhälse freiliegen. Dies
kann zu Schmerzen, Zahnempfindlichkeit und einem erhöhten Risiko für Karies und 
Zahnausfall führen.

Bei einer Zahnfleischtransplantation wird** Gewebe, häufig aus dem Gaumen, **entnommen
und an die betroffenen Stellen im Mund **transplantiert**. Diese Methode hilft, 
die freiliegenden Zahnhälse zu bedecken, was sowohl funktionelle als auch ästhetische
Vorteile bietet. Nach dem Eingriff ist eine sorgfältige Nachsorge wichtig, um die
Heilung zu unterstützen und ein optimales Ergebnis zu erzielen.

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71229 Leonberg

## Kontakt

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